Donnerstag, 27. Oktober 2016

Wenn Scheuklappen zu fest drücken!

Einschätzung eines Profis - oder peinlich berührende PR zugunsten zweier Clubs?

Wenn man doch die Stille rund um den Amateurfunk in der Schweiz nur geniessen könnte, die ein QJ dieser Tage auf seiner Webseite proklamierte. Dabei wollte er mit diesem Geschreibsel wohl nur mal wieder ordentlich Lärm machen und sich darob belustigen, dass er es "denen" wieder mal gezeigt geschrieben hat!

Doch wenn man den dünnen und sehr durchsichtigen Inhalt des Veröffentlichten mal genauer anschaut, kann man durchaus auch zur Einschätzung gelangen, dass es sich um peinlich berührende seichwarme PR für die grossartig hervorgehobenen Clubs (es sind immer die gleichen) handelt. Leider vergisst der QJ übrigens immer wieder zu vermerken, wie er mit diesen Clubs verbandelt ist - sei es als Operator an Contests oder als PR-Verantwortlicher im Hintergrund (weil nicht mehr auf der Homepage aufgeführt).

Auf der anderen Seite fragt es sich, wie der QJ dazu kommt, eine solch dezidierte Einschätzung zu veröffentlichen - ohne jegliche Qualifikation darüber, dass es sich nur um seine eigene Meinung handelt. Denn schon dem Leser eines "HBradio" eröffnet sich farbig illustriert auf vielen Seiten, wie mannigfaltig die Vereinsaktivitäten in den Sektionen gelebt werden und wieviel Engagement ins Hobby gesteckt wird. Die USKA als Dachorganisation lässt sogar alle Interessierten an der vereinseigenen Publikation teilhaben und veröffentlicht sie downloadbar auf der Homepage. So kann auch der QJ als Nichtmitglied ein wenig Bildli anschauen und Texte derer lesen, die er der "Stille" bezichtigt, wobei er sehr wahrscheinlich fehlende Aktivitäten meinte.

Einmal werden sie von ihm "Sonderlinge" genannt, einmal (zu) Stille... was kommt wohl als nächstes? Es muss wohl ein ungeheurer Frust im QJ stecken. Anders lässt sich der Nutzinhalt seiner Publikationen beinahe nicht deuten. Eine traurige Sache, die auch Konsequenzen mit sich bringt. Denn viele Sektionen haben ähnlich der USKA auch ein Statut, das den Ausschluss von Mitgliedern regelt. Bei der USKA lautet es so: "Der Vorstand der USKA kann Mitglieder, auch ohne Angabe von Gründen, vom Verein ausschliessen. Als Ausschlussgründe gelten: ... Verhalten, die den Interessen der USKA und/oder des Amateurfunks schaden.". Potz Holzöpfel und Zipfelchappe! Es scheint, dass man dann halt nur noch bei Clubs ohne USKA-Anbindung Unterschlupf findet. Ansonsten droht ja permanent der Ausschluss.

Dass die vom QJ häufig mit aufgesetzten Scheuklappen geschriebenen Artikel den Amateurfunk generell, aber den dahinter stehenden Funkamateur insbesondere, in der Öffentlichkeit diskreditieren, kann wohl nicht bestritten werden. Das muss nicht sein. Man kann, darf und soll dem Amateurfunk und den Funkamateuren (nicht nur) in diesem Land eine Lanze brechen. Noch heute wird viel private Forschung betrieben, werden viele Experimente gemacht, viele soziale Aspekte sowie das gemeinsame Hobby unter ein Dach gebracht und vor allem: Dank dieses Hobbys wird Freude verbreitet. Bis auf jene, die permanent Frust in sich tragen. Vielleicht würde es sich für jene Menschen lohnen, die Scheuklappen mal ein wenig zu lockern! Nicht nur, dass sich das Blickfeld damit unter Umständen dramatisch weitet, nein, auch die Sauerstoffversorgung der Denkmaschine kann markant verbessert werden.




1 Kommentar:

  1. "Dank dieses Hobbys wird Freude verbreitet".

    Genau das vergisst ja der gute Mann immer wieder - Amateurfunk ist ein Hobby! Ich würde gerne 100% meiner Zeit dafür hergeben, es sind viele Ideen für Aktivitäten und offene Pendezen auf der Wunsch- resp. Todo-Liste. Aber Familie, Arbeit und Gesundheit haben Vorrang. Da kann QJ noch so jammern...

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