Montag, 29. August 2016

Das Feindbild schlechthin: Die USKA!

Die Sauregurkenzeit - oder: 

"Tue Verlange Gutes und schreibe schlecht darüber!"

Wir alle wissen, dass die Sommerzeit nicht viel für Schreiberlinge hergibt. Öde präsentieren sich die wegen Ferienabwesenheiten darbenden Homepages der Vereine und Sektionen. Nicht weniger öde präsentiert sich das Vereinsleben (ausser bei den Badi-Vereinen, wo es sie denn noch gibt. Früher waren die ein Quell des geistigen Austausches - heute holt man sich bestenfalls einen Fusspilz nebst Sonnenbrand, weil man sich nur mit SSF 50 eingestrichen hat!).

Doch halt... da leistet einer Widerstand! Man könnte nun meinen, dass Kraft der Imagination und des besonders gewieften und geschärften Journalismus-Stils sich einer aufmachte, die Sauregurkenzeit zu durchbrechen - aber wer das hofft, wird enttäuscht. Und wer es denkt, irrt sich.

Lieber nimmt ein QJ wieder einmal den Zweihänder in die Hand (man stelle sich diesen Kraftakt bildlich vor) und stichelt in alter Manier lustvoll an die Adresse der USKA. Zugegeben, die Kreativität der USKA lässt bisweilen zu wünschen übrig. Man könnte ja ein "QJ-Bingo" auf der USKA-Homepage einrichten. In der guten, "stummen" Zeit können die Besucher auf verschiedene Bereiche oder Personen setzen, die mit dem nächsten QJ-Bericht an den Pranger gestellt werden. Sobald dann die nächste USKA-Schelte veröffentlicht wird, wertet man die eingegangenen Tipps des QJ-Bingos aus und die Sieger gewinnen die Anerkennung derjenigen, die falsch getippt haben. Da aber die Sache ja nicht mit einer Ausgabe beendet ist, könne man Quartals-, Trimester, Semester- und gar Jahreswettbewerbe durchführen... zweifelsohne eine riesige Gaudi für alle Teilnehmenden. Die USKA könnte neue Award-Klassen einführen und neue Awards drucken und überreichen! Welch Bereicherung der Möglichkeiten für Mitglieder (natürlich sind Nicht-Mitglieder von den Wettbewerben ausgeschlossen). 

Zurück zur Aktualität. Liest man das Gepiepse durch, wird man unweigerlich an ein Paradoxon herangeführt. Denn auf der einen Seite fordert der Schreiber, dass der Verband Öffentlichkeitsarbeit zum Wohle des Ansehens der Funkamateure machen soll. Auf der anderen Seite schmälert er aber gerade mit seinem Bericht (wie auch den vielen früheren Negativberichten) das Ansehen der Funkamateure, schreibt er doch noch davon, dass sie als "Sonderlinge" wahrgenommen werden. Hier öffnet sich nun das Feld der Spekulation: Erzeugt solch negative Berichterstattung Sonderlinge... oder erzeugen Sonderlinge solch negative Berichterstattungen? So oder so steht aber fest: Der Fordernde hält sich nicht an seine eigene Forderung.

E soll hier nochmals erwähnt werden, dass sich die USKA an einen Vorstandsbeschluss hält (HIER ZUM BESCHLUSS), wenn sie auf Anfragen gewisser Stellen nicht reagiert. Das ist allemal besser, als dann Tatsachen verdreht und verwurstelt im Netz lesen zu müssen und auf verlangte Korrekturen und Gegendarstellungen warten zu dürfen. Wenn man einen Neuanfang machen wollte, müsste man halt tatsächlich ein Gesuch (Rückkommensantrag) an den Vorstand richten und auf das Wohlwollen der Vorstandsmitglieder hoffen. Ob das aber nach so viel provokativer Schelte noch möglich ist?







1 Kommentar:

  1. Wann started dieses Bingo? Ich mach mit! :-) so macht der Blödsinn, den der QJ standing von sich gibt, doch noch einen Sinn!

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