Mittwoch, 9. März 2016

Versteckte oder offene Drohung?

Der Polizist Journalist, dein Freund und Helfer!

Diesen Blog-Eintrag beginne ich mit einer Erklärung. Das Wort "Blog" wird abgeleitet - zumindest schreibt das so der Duden, aber sicher weiss es einer besser - aus den Worten "Web" und "Logbook". Ein Blog sollte nicht mit einem journalistischen Erzeugnis verwechselt werden. Wer es trotzdem tut, sei in der Tat um seine Phantasie benieden.

Doch zurück zum Unter- und Titel. Es mutet fremd an, wenn ein QJ in und mit ein paar wirren Zeilen mit erhobenem Zeigefinger über den (wohl einzig richtigen) Umgang mit Redaktionen predigt. Statt ein gemeinsames "Zusammen", welches eine klassische "Win-win"-Siuation darstellt, zu proklamieren, werden reine Bringschulden zugunsten von Journalisten suggeriert unter der Auflage, sich bei der Beantwortung allfälliger Fragen gefälligst zu sputen und nicht mit Journalisten zu streiten (wobei wohl wiederum der Journalist alleine bestimmt, ab welchem Zeit- oder Gärpunkt von "Streit" gesprochen werden darf und was überhaupt die Ursache für denselben sein kann und darf).

Für diejenigen Leser, die beim Lesen der Anleitung eine gesunde Portion Heiterkeit entwickeln, wirds noch empathischer: Der Journalist wird sinnbildlich zum bussenverteilenden Polizisten emporgehoben, bei dem es noch teurer werde, wenn man mit ihm streitet (wie sich das wohl letztendlich auf den Wahrheitsgehalt des journalistischen Erzeugnisses auswirkt?).

So ist es nun für ein paar flüchtige Momente der Weltgeschichte im WWW (und ein wenig länger im Cache des Webs) binär gespeichert, welche Vorschriften im Umgang mit QJs gelten. Wer also was zu melden hat: Hopphopp im Eiltempo zum Journalisten damit - und ja nichts (hinter-)fragen, was zum Streit führen könnte - denn dann wirds teurer...!




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