Samstag, 20. Februar 2016

Geheime Öffentlichkeit? Unbekannte Ergebnisse veröffentlicht?

Zeitreise mal andersrum!

Auf einer völlig veralteten Website, ohne Datums- und Zeitangaben zu den einzelnen Ergüssen, wurde heute am späteren Nachmittag wiederum sehr pathetisch veröffentlicht, dass die heutige Delegiertenversammlung der USKA keine Ergebnisse hervorbrachte und es nicht bekannt sei (na was jetzt - "keine Ergebnisse" oder "nicht bekannt"?), ob die zur Abstimmung vorgelegten neuen Statuten des Verbandes durch die Delegierten (die übrigens zur Stimmabgabe im Voraus die Mitglieder ihrer jeweiligen Sektionen befragen mussten) angenommen oder abgelehnt wurden. 

Es muss sich um eine alte, vorgefertigte (oder gar bereits vergammelte?) Textkonserve des QJ handeln, denn bereits um 16:58 Uhr HBT hat die USKA quasi die ganze Menschheit via der offiziellen und für alle Individuen erreichbaren Vereins-Homepage "www.uska.ch" detailliert über die Ergebnisse der Delegiertenversammlung, die vermutlich strikt nach den aktuellen Statuten des Verbandes abgehalten wurde und somit eine vom QJ monierte "Ergebnislosigkeit" logischerweise ausschliesst, informiert. 

Tipp an den QJ: Auch ANFänger können lernen, dass ein Webbrowser aktualisiert werden kann und dann, nach dieser scheinbar schwierigen Prozedur, unter Umständen zu ganz neuen Erkenntnissen verhilft. Was es nicht alles gibt, nicht wahr?




Kommentare:

  1. Interessant auch, wenn man QJ's Texte durch den Blablameter messen lässt. Beim aaktuellen Text über die Notfunkvereinbarung von HB9AW steigt der Bullshit-Index auf 0,6 und impliziert schon ziemlich viel heisse Marketingluft.
    http://www.blablameter.de/index.php

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  2. Durch die HB-Kolumne von Markus Schleutermann, HB9AZT im "Funkamateur" 3/16 bin ich auf Deinen Blog aufmerksam geworden. Als einstiger HBRadio-Redaktor und Vorstandsmitglied, habe ich genug Erfahrungen mit dem "QJ" (eine perfekte Bezeichnung!!) gemacht. Das auf Deinem Blog verlinkte Papier zur Informationspolitik der USKA ist ein Ausfluss dieser Erfahrungen. Heute lese ich u.a. folgendes auf ANFs Webseite: "In der Schweiz gilt die Regel, dass man sich zu erkennen gibt, falls man öffentlich etwas zu sagen hat." Da hat ANF für einmal recht: Ich meine deshalb wie HB9AZT, Du solltest Dich zu erkennen geben. Im nächsten Satz zeigt, der QJ aber gleich, dass er keine Ahnung hat: "In den Unterlagen hat die USKA schrittweise mit den anonymen Mitgliedern aufgeräumt. Amateurfunk ist ein öffentlicher Dienst." Falsch: Nur weil der Amateurfunk ein offizieller Funkdienst nach Radio Reglement ist und von jedermann mitgehört werden kann, sind die schweizerischen Datenschutzvorschriften für die USKA-Mitglieder nicht ausser Kraft gesetzt - und nur um den Datenschutz geht es bei jenen Mitglieder, die ihr Rufzeichen, Name und Adresse nicht Verzeichnissen pöubliziert haben wollen. Aber das ist man sich vom QJ gewöhnt: Ziemlich alles durcheinander zu bringen und dann aufs Netz zu hebeln.
    Peter W. Frey, HB9MQM

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