Dienstag, 13. Oktober 2015

Halbwissen par excellence!

Ist ANFängers Halbwissen massentauglich?

Es ist kein Geheimnis, dass es den Menschen nach Sensationen gelüstet. Auch den Medien ist dies nicht entgangen, und nicht von ungefähr haben sich Boulevard-Blätter einen festen Platz innerhalb der "Blätter-Welt" sichern können. Gefährlich ist es aber, wenn nur Halbwissen weitergegeben wird. Und noch gefährlicher wird es, wenn Halbwissen in quasi Fachartikeln weitergegeben wird. Gute und seriöse Journalisten machen um solche Veröffentlichungen einen weiten Bogen. Ein QJ (Quasi-Journalist) wird davon aber wie eine Schmeissfliege von einem warmen Häufchen Mist angezogen.

So auch der ANFänger, er lässt auch dieses Fettnäpfchen nicht aus. In seiner neuesten Publikation lässt er verlauten, dass der amtierende Präsident der USKA altershalber zurücktreten müsse. Während sich der geneigte Leser ein Bild eines geifernden, vornübergebeugten und am Stock schlurfend gehenden Männchens macht, schaut die Realität ganz anders aus: Der Präsident erfreut sich bester Gesundheit und wirkt so vital wie schon lange nicht mehr. Wo liegen aber die Gründe zwischen der ANFänger-Meldung und der Realität? Nun, es ist - wie fast immer - der mangelnde präzise Gebrauch der Sprache. Denn der aktuelle Präsident tritt nicht altershalber zurück, sondern wegen der statutarischen Amtszeitbegrenzung. Und das ist wirklich nicht dasselbe!

Doch der Reigen weiterer Dichtungen geht weiter: Dem aufgeführten "Stillstand" in der Verbandsarbeit stehen eine Sektionspräsidenten-Konferenz und weitere Vorstandssitzungen zu sehr vielen aktuellen Themen gegenüber. Die aufgeführte "Stille" um das Thema Statuten wurde in Tat und Wahrheit mit der Einladung an die Sektionen um Feedback im Hinblick auf die per nächster  Delegiertenversammlung geplanten Statuten-Abstimmung genutzt (die Frist lief Ende September ab).

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass der ANFänger nach wie vor die eigenen Denkfürze so lange aufbläht, bis man daraus einen Mehrzeiler machen kann. Wir meinen: Es stinkt auch verdünnt immer noch zum Himmel, was da so publiziert wird. Leid tun sollten einem die Leser, die den ganzen Gestank für bare Münze nehmen und sich so vermeintlich ein Bild über die Lage machen wollen. Internet-Recherche tut Not!

Fazit: Ein warmes Häufchen Mist hat tatsächlich einen substanziell höheren Nährwert.